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Vertragsbestandteile einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung - welche Bestandteile ein guter Vertrag haben sollte

Auf gute Vertragsbedingungen muss besonders geachtet werden, denn kommt es hart auf hart, ist jedes Detail entscheidend.

Die Rentenhöhe

Eine Berufsunfähigkeitsrente sollte so ausgelegt werden, dass diese zum Sichern des bisherigen Lebensstandards ausreicht und Spielraum für eine Altersvorsorge bietet. Eine gute Orientierung ist hier das jetzige Nettoeinkommen. Wer auf Zinserträge oder Mieteinnahmen zurückgreifen kann, kann die Berufsunfähigkeitsrente dementsprechend niedriger ansetzen.

Nachversicherungsgarantie

Da sich junge Leute eine hohe Berufsunfähigkeitsrente noch nicht leisten bzw. noch nicht abschätzen können, wie hoch die Rente später einmal mit Familie und Haus sein soll, besteht mit dieser Option die Möglichkeit, dass sich der Vertrag Ihren Lebenssituationen anpasst. So kann bei bestimmten Anlässen (Heirat, Hauskauf, Geburt eines Kindes) die Rente erhöht werden, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung vorgenommen wird. Der Beitrag wird dann an der neuen Rente angepasst.

Vertragslaufzeit

Optimalerweise sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung bis zum 67. Lebensjahr laufen. Einige Versicherungsunternehmen bieten auch Laufzeiten bis zum 60. Lebensjahr an, um mit einem niedrigen Beitrag zu glänzen. Doch gerade im höheren Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, berufsunfähig zu werden. Denn endet einmal die BU-Versicherung, so gibt es auch kein Geld. Außerdem beginnt die gesetzliche Rente auch erst mit 67, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat sich anderweitig fürs Alter abgesichert.

Überschussbeteiligungen

Die zu zahlenden Beiträge der Versicherungsnehmer legen die Versicherungsunternehmen für den Ernstfall an. Dabei werden Überschüsse erzielt. Sollte die Verwaltung weniger kosten als kalkuliert, oder nehmen weniger Leute die Versicherung in Anspruch, so werden ebenfalls Überschüsse erwirtschaftet. Diese kommen dann dem Kunden zu Gute. Unter diesen Varianten kann der Kunde wählen: die Beitragsverrechnung (BV), das Bonussystem (BO), die verzinsliche Ansammlung (VA) und der Schlussüberschuss (SÜ). Eine dieser Methoden wird einfach im Vertrag angekreuzt.

Bei der verzinslichen Ansammlung (VA) und bei dem Schlussüberschuss (SÜ) bekommt der Versicherungsnehmer am Vertragsende der Laufzeit eine zusätzliche Geldsumme ausgezahlt. Doch diese beiden Varianten sind nicht zu empfehlen. Ebenso ist das Bonussystem (BO) nicht empfehlenswert. Die Überschüsse werden hier durch die Versicherung angelegt. Bei einer Berufsunfähigkeit bekommt der Betroffene eine Zusatzrente, die jedoch in der Höhe ungewiss ist, da die Überschüsse nicht vorher fest stehen. Besser ist es, wenn die Überschüsse mit dem Beitrag verrechnet werden (BV).

Neben den hier besprochenen Vertragsbestandteilen ist es auch wichtig, auf bestimmte Klauseln zu achten. Welche dies sind, erfahren Sie hier:

Einen Tarifvergleich zur Wahl der optimalen Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie über das nachfolgende Formular anfordern (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Transparent GmbH & Co. KG):


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